| Vor allem um
Laienspiele im Freien zu pflegen wurde
der Narrenverein Immerfroh im Jahre 1865
gegründet. Der Name war vermutlich ihr
Motto: "Sie wollten die Mitbürger
"froh" stimmen. Dafür wurden
Theaterstücke während des ganzen Jahres
aufgeführt, unter ihnen "Wilhelm
Tell", "Kabale und Liebe"
und "Die Räuber" von
Schiller. Inzwischen prägen
Elferrat, Hexen, Garde und der
Zindelsteiner das Bild des Narrenvereins
- alles Gründungen aus späterer
Zeit.
So wurde 1960
erstmals der Elferrat ins Leben gerufen,
um den närrischen Auftritten mehr Glanz
und Effekt zu geben.
Die ersten
zwei Weiherhexen wurden beim Bunten Abend
1970 gesichtet, wenn auch schon früher
bei Umzügen immer Hexen dabei waren. Die
Weiherhexen gehen auf eine Legende
zurück, nach der Hexen im inzwischen
trocken gelegten unteren Weiher (zwischen
der Verlängerung der Schalmengasse und
der Donaueschinger Straße) gehaust
haben. Innerhalb kürzester Zeit stieg
die Zahl der Hexen auf rund
hundert.
Die Garde ist
aus einer Tanzgruppe des Turnvereins
hervorgegangen, die später in den
Narrenverein integriert wurde.
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